Welche Lager nehmt ihr für 1:32 Slotcars?

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    • Welche Lager nehmt ihr für 1:32 Slotcars?

      Hallo
      Ich habe schon einige Lager ausprobiert und musste feststellen
      daß 4,9-Lager nicht immer gut für 4,76-Aufnahmen sind.
      Vor allem bei Sidewindern macht sich das bemerkbar.

      Was verwendet ihr? MB-Slot hat ein paar Lager die 4,76 haben aber
      teuer sind und vermutlich schnell verschleißen da sie laut MB-Slot
      wenig Reibung da nur 1 mm Auflagefläche haben....
    • Die ich meine sind Schleiflager und kosten ~ 5€/2 Stk.

      Sie sind so teuer weil die Achse innen nur auf 1mm Breite aufliegt und sehr prezise sind.

      Deine sind auch nicht von MB Slot aber danke für den Tipp (werde mich aber nicht bei AKSpiele anmelden).
    • Hallo
      was meinst Du mit nur 1 mm aufliegt ??
      Netten Gruß


      Original von Ersgutermann
      Die ich meine sind Schleiflager und kosten ~ 5€/2 Stk.

      Sie sind so teuer weil die Achse innen nur auf 1mm Breite aufliegt und sehr prezise sind.

      Deine sind auch nicht von MB Slot aber danke für den Tipp (werde mich aber nicht bei AKSpiele anmelden).
    • Die Angabe stammt vom Hersteller.
      Die Lager werden nach innen hin erst 2,38 auf einer Breit von 1mm.
      Das vermindert Reibung. Ich hoffe der Verschleiß hält sich in Grenzen.

      Wenn man von der Seite drauf schaut, siehts aus wie eine Trompete.

      Ich weis nicht wie ich das besser erklären soll.
    • Hi,

      drehe mal die Lager - die öffnende Seite gehört nach innen ;)

      Bei einem anständig vorbereiteten Auto wird die Achse im Lager auf einem dünnen Ölfilm drehen wodurch sich auch bei der geringeren Auflagefläche der Verschleiß in Grenzen halten sollte

      Gruß
      Leo

      ................. die beste Konstruktion zur Achslagerung hat immer noch Slot It
    • Hi,

      gerade bei einem Sidewinder braucht es doch zumindest eine Achsdistanzen auf der Spurzahnrad Gegegnseite zum einstellen der Spurbreite

      Auch eine Alufelge die in der Kurve auf der gesamten Bundbreite am Lager anläuft erzeugt wesentlich mehr Reibung als die Fläche einer kleinen Achsdistanz - da macht die kleine Lauffläche im Lager dann auch keinen Sinn mehr

      Gruß
      Leo
    • Hi,

      ich kann dir nur Tipps geben wie es richtig oder besser gemacht werden kann, solch einem Tipp zu folgen steht dann ja jedem frei

      Bei Inlinerantrieb ist bei den 1:32er die Achsführung mittels einer Nut im Kronrad wo die Motorwelle die Achse an der vorgesehenen Position hält, das ist zwar eine sehr schlechte Lösung die ich immer sofort ändere, aber diese lässt eine Einstellung der Spurbreite auf die Fahrzeugbreite ohne Achsdistanzen zu

      Beim Sidewinder ist das nicht möglich und so gut wie kein Auto nutzt OOB die mögliche Spurbreite der Karosserie was nur mittels Achsdistanzen geändert weren kann. Bei vielen Autos ist die Achse nicht mal mittig im Auto positioniert.

      Teure Racinglager einbauen lohnt sich auch eigentlich nur wenn ein sinnvolles Tuning erfolgen soll. Die kleinere Auflagefläche solcher Lager bringt im messbaren Bereich auch nicht wirklich eine Verbesserung. Das kommt nur zum tragen aus der Summe etlicher Veränderungen um die Reibung im gesamten Antrieb des Autos zu reduzieren.
      Das zieht dann immer einen Rattenschwanz nach sich da das Auto nur so gut wie das schlechteste Teil funktioniert wozu noch eine richtige Montage erfolgen muss.
      Schon ein eingeclipster Motor verspannt und verzieht unter Umständen das Chassis. Perfect ist da immer ein spannungsfreis Chassis und ein einkleben der Lager mit einem Ausrichtwerkzeug.

      Bsp. Kugellager in einem 1:32er - wer das nicht einbauen kann wird das Auto nur deutlich verschlechtern da die weichen Plastikchassis arbeiten und die Kugellager dafür zu wenig Spiel haben - im Zusammenspiel klemmt dann die Achse wenn das Chassis in der Kurve unter Belastung arbeitet.

      Beste Grüße
      Leo
    • Da gebe ich dir recht.

      Ich habe die Lager auch nicht zum Spaß gewechselt.
      Ich verwendete vorher die Orginallager mit Tuningachse.
      Bei den HPIs sind die Orginallager trotz Ballistol schnell etwas ausgeschlagen.

      Mit den neuen Lagern laufen die Achsen viel preziser.

      Ich weis nicht was für 1:32 er gängig sind, aber bei meinen ist da jetzt schon an der Karo fast kein Platz mehr zu den Rädern.
      Obwohl ich schon Felgen mit kleinem Flansch nehme.
      Die Hinterachsen halten sich seitlich selbst (Lager, dann kommen gleich die Felgen).

      Mit Reifen ist dann Seitlich kein Platz mehr unter der Karo.
    • Hi,

      für Gleitlager gibt es sehr gutes Öl von MB Slot und von Glidex - für Gleitlager braucht es eine bstimmte Viskosität damit es nicht wegläuft

      Achsdistanzen gibt es bis zum Minnimaß von 0,1mm, beim Einsatz solcher Achsdistanzen geht es nicht um ein Gewinn an Spurbreite sondern um Reduzierung der Reibung was durch eine kleinere Anlauffläche der Felge am Lager erreicht wird.

      Man kann auch ein bisschen Tricksen und an den Felgenbund einen kleinen Absatz drehen, bei Gleitlager wird sich aber mit der Zeit die weichere Alufelge abnutzen.
      Man darf nie vergessen das wir es bei Slotcars mit ziemlich heftigen Drehzahlen an der Achse zu tun haben - i.d.R sind das bei den Standart-Untersetzungen von 3:1 mal schnell 8000 U/min

      Gruß
      Leo
    • Ich habe noch 0,2 mm Distanzen. Werde die demnächst einsetzen wenns noch passt.
      Und mit den verjüngten Lagern geht.

      Was hälst du von Silikonöl?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ersgutermann ()

    • Hi,

      vor vielen Jahren habe ich einiges an Ölen ausprobiert - bei den Plastechassis greifen mir zuviele Öle das Material an was Risse oder im Rennen gebrochene Lageraufnahmen zu folge hatte......... deshalb mache ich da schon lange keine Experimente mehr

      Bei Plastechassis mit Gleitlager nehme ich je nach Fahrzeit MB Slot Öl oder Gleidex

      Bei Kugellager je nach Einsatzzweck und Lager Petroleum oder Trompetenöl

      Bei den Autos wird oft Reifenbreite verschenkt - bei Alufelgen mit innenliegendem Bund passen meist deutlich breitere Reifen / Felgen unter das Auto und Platz für Achsdistanzen hat man dann ebenfalls wodurch neben geringerer Reibung auch ein exaktes ausmitteln möglich ist..............

      ............ dazu Lager mit schmalem Bund und es wird möglich z.Bsp. bei einem FLY BMW M1 13mm breite Rädern ohne Überstand zu verbauen
      Dateien
      • BMW_M1_011.jpg

        (103,93 kB, 208 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Bei mir liegen die Reifen schon fast seitlich an der Karosse Oben an.
      Ich bin auch zufrieden mit der Breite (Felgen 8,2, Reifen ein Tick mehr).

      Die Pioneers hatten serienmässig ganz feine Unterlegscheiben.
      Die habe ich auch wieder auf den neuen Achsen verbaut.