Gr.5 Sprint Samstag

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      Einen kleinen Bericht gibt's auch :icon_winken:


      Gr.5 diesmal ohne Frostschutz ;-))

      Der dritte Lauf zur Gr.5 Grenzland Serie stand am Samstag auf dem Program.
      Gefahren wurde in der Eifel im schönen Örtchen Steckenborn.
      Steckenborn eigentlich nicht dafür bekannt ein Wintersportort zu sein, zeigte aber an diesem Renntag, das neben guten Reifen, einem schnellen Motor, auch eine gute Portion Frostschutz nötig war um schnell und „gesund“ das Rennen auf der Ardennen Achterbahn zu überstehen.
      Einige Piloten hatten ihre Winter Rennoveralls schon gegen die Sommervariante getauscht und waren in kurzen Hosen zur Veranstaltung angereist.
      Böse Stimmen behaupteten der Veranstalter hätte mit Vorsatz das Thermometer beeinflusst.
      Das ist natürlich völlig aus der Luft gegriffen, wenn es auch sehr merkwürdig war, wie lange die „weltbesten Brühwürstchen“ brauchten, um sich von ihren Eiskristallen zu befreien und eine verzehrsreife Temperatur zu erreichen.
      Beim „Temperaturprobeessen“ attestierte dann auch ein Fahrer, nach gefühlten sechs Stunden Garzeit, für meine Tochter ist die Wurst warm genug, ich finde sie innen noch zu kalt.
      Aber lassen wir uns hier nicht über Kleinigkeiten aus, denn die Betreuung in Steckenborn war an sonsten auf dem gewohnt hohen Niveau.
      Ein dickes Dankeschön dafür an Arno und seine Söhne für die perfekte Bewirtung.
      Neun Fahrer waren zum dritten Saisonlauf erschienen.
      Im Training wurde schnell klar wie die Fahrzeugverteilung in den Startgruppen sein würde.
      Der Tabellenführer Günter R. hatte wie angekündigt beim dritten Saisonlauf auch das dritte Fahrzeugmodel am Start.
      Sein Capri zeigte im Training keine großen Schwächen konnte aber die Zeiten des Zweitplatzierten Rene E. nicht ganz mitgehen.
      Da aber Training und Rennen zwei verschiede Dinge sind gab es hier keinen Streß.
      Die Startgruppe wurde komplettiert von zwei Lancia Stratos.
      Der eine wurde von Horst M. pilotiert und der Zweite hing bei Michael L. am Regler.
      Auf der Ardennenachterbahn hatten die Lancias schon einmal ihren Speed aufblitzen lassen und auch an diesem Samstag konnten beide Autos Spitzenzeiten fahren.
      Der Hausherr Arno B. ging in der zweiten Startgruppe, also die Gruppe die als erstes an die Bahn muss, mit einem Ford Capri an den Start.
      Ebenfalls einen Capri pilotierte Marcel P.
      Sein Rennauto war general überholt worden und kam direkt aus einer bekannten Tuningschmiede nach Steckenborn an die Rennstrecke.
      Noch an der Strecke wurde beim Vater/Sohn Team, Heinz und Jannik F., letzte Einstellarbeiten vorgenommen.
      Der Vater setzte auf M1 Power und der Sohn, welch kluge Entscheidung, fuhr wieder seinen weißblauen Mustang.
      Es gab auch einen 935er im Feld und der wurde von Michael R. gefahren. Das Fahrzeug in Gulf Farben lackiert sorgte am Ende für einige Verwirrung auf der Anzeigentafel, aber dazu später mehr.
      Nachdem die Würstchen aus ihrem gefrorenen Zustand in einen zum Verzehr halbwegs geeigneten Zustand gebracht worden waren und der erste Hunger der Fahrer gestillt war, ging es los.
      Die Ardennenachterbahn zeigte wieder einmal wo ihre Tücken und Schwierigkeiten sind.
      Stromprobleme und die beiden Sprunghügel sortierten das Feld aus.
      Arno als Heimfahrer hatte keine Probleme aber besonders Michael R. und sein Porsche bekamen die Hügel nicht optimal unter Kontrolle.
      Der Tuning Capri von Marcel konnte das Rennen lange offen halten bevor er aber nach einigen spektakulären Sprüngen und damit verbunden harten Einschlägen in Kurve vier, den Heimascarie ziehen lassen musste.
      Was machten Vater und Sohn?
      Auch dem M1der mit nagelneuen Reifen an den Start gegangen war ereilten die Stromprobleme. Nach einigen Versuchen die Schleifer optimal einzustellen war aber bereits jede Chance vertan ganz vorne mitzufahren.
      Auch für den Mustang von Jannik zahlte sich das „Tuning in letzter Minute“ nicht aus.
      Trotz einer beherzten Fahrweise konnte er den Achtzylinder nicht nach vorne fahren aber er konnte an diesem Tag die Juniorwertung klar für sich entscheiden.
      Mit 190 Runden konnte Arno aber für die nächste Gruppe die Marke setzen und die war ganz schwer zu knacken.
      In der zweiten Gruppe ging dann richtig die Post ab.
      Rene zeiget von Beginn an das er den Sieg in Steckenborn für sich verbuchen will aber in den ersten Rennminuten setzte sich Horst mit seinem Stratos an die Spitze.
      Dicht gefolgt von Rene M1 und Günter Capri die beide Spiegel an Spiegel dicht hinter dem Italiener fuhren.
      Vor dem zweiten Sprunghügel passiert was passieren musste.
      Günter touchierte den M1 und beförderte ihn ins Grün.
      Das bedeutete zuerst einmal freie Fahrt für Horst dicht gefolgt von Günter.
      Der zweite Lancia hatte sich bis dato diskret zurück gehalten aber Michael L. tauchte jetzt immer häufiger formatfüllend im Rückspiegel des Führungsduos auf.
      Nach dem ersten Spurwechsel kam es für Günters Capri am ersten Sprunghügel zu den erwarteten Problemen.
      Drei Abflüge und dadurch drei harte Einschläge in Kurve vier ließen ihn auf P3 in dieser Gruppe zurück fallen.
      Rene hatte jetzt wieder die Führung übernommen und musste sich heftigen Angriffen von Michaels Lancia erwehren.
      Der Capri konnte wieder Boden gut machen und schob sich an P2.
      Zweiter Spurwechsel.
      Der Capri schießt Eingangs der Zielgeraden unkontrolliert aus dem Slot.
      Weiter geht’s.
      Rene fährt auf P1 und beobachtet wie Michael L. mit seinem Lancia den Abstand immer weiter verkürzt.
      Eingangs der Zielgeraden fliegt der Capri wieder unkontrolliert aus der Spur.
      Günter schaut verwundert aber Fahrfehler passieren halt.
      Rene und Michael liefern sich derweil einen heftigen Kampf um den Sieg und Horst zieht an Günters Capri vorbei.
      Eingangs der Zielgeraden, wieder verlässt der Capri die Spur und jetzt schaut sich der Streckenposten genauer das Schienenstück an auf dem die Abflüge passieren.
      Im Schlitz steckt der Außenspiegel eines Autos und das verursachte die merkwürdigen Abflüge.
      Günter versucht jetzt alles und kann sich in diesem Lauf noch P3 sichern.
      Rene und sein M1 waren aber das Maß der Dinge beim dritten Lauf zur Gr.5 Grenzland Serie.
      Mit einer Runde Vorsprung konnte er den Heimascari Arno B. auf P2 und den Lancia von Michael L., der nur Zentimeter hinter Arno ins Ziel kam auf die P3 verweisen.
      Ein Renntag der an Spannung einiges zu bieten hatte, kulinarisch jedem Eissalon alle Ehre gemacht hätte und natürlich wie immer in Steckenborn, wieder viel Spaß gemacht hat.
      Glückwunsch an Rene zum Sieg.

      Bis dann
      der alte Mann

      P.S. bitte die Fehler überlesen ich war Gestern noch aus :smiley_emoticons_hurra3:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „alter Mann“ ()

      Hallöchen!

      Günter wieder ein Rennbericht vom Feinsten :respekt: schätze der Vertagsabschluss mit dem Auto Motor und Sport Magazin ist in trockenen Tüchern. Ab 2019 sind die tollen Rennberichte auch in Auto Motor und Sport zu lesen :scf-laola:

      Mir hat wahrscheinlich das richtige Aufputschmittel für den Finger und für meinen Lacia Stratos gefehlt.
      Beim nächsten Rennen nehme ich Spaghetti Bolognese :zensiert: und nach dem Rennen genieße ich eine Delikatessen Wurst vom Cheffkoch Arno :danke2: Arno, bei dir macht Slotten super viel Spaß.


      Glückwunsch an René Arno und Michael L. Ihr seit ein tolles Rennen gefahren :bravo:

      Viele Grüße
      Horst
      Hallo Leute,

      hier ein etwas anderer Rennbericht

      Gr.5 Grenzland Serie 2018 „die Vierte“

      Die grüne Hölle von Bardenberg war am Samstag Treffpunkt für zehn Gr.5 Piloten und mit Sarah L. auch für eine schnelle Pilotin.

      Pünktlich um 9:00 wurden die Netzteile der vierspurigen Carrera Bahn eingeschaltet und die ersten Fahrer nutzten die Möglichkeit zum Training.

      Die Gr.5 Grenzland Serie steht in diesem Jahr unter neuer Leitung.Rene E. und Marcel P. haben diese Aufgabe übernommen.Die Beiden haben, mit der separaten Juniorwertung, eine sehr gute Neuerung eingeführt.Bei den abgelaufenen Rennen waren bis zu vier Junioren am Start und zeigten sehr gute Leistungen am Drücker.Leider waren beim vierten Rennen nur Florian und Sarah dabei und hatten dadurch natürlich die Möglichkeit in der Juniorwertung sich ein wenig Abstand zur Konkurrenz zur verschaffen.

      Es wäre klasse wenn die Serien Verantwortlichen im nächsten Jahr den Bestplatzierten Junior für das Finale melden würden.

      Am Samstag bekam man schon beim Training einen Eindruck wie das Rennen verlaufen könnte.
      Rene E. drehte mit mehreren Autos ein paar Runden und ließ dann kur seinen Einsatz M1 von der Leine.Die Rundenzeit die er fahren konnte ließ keinen Zweifel an einer Top Platzierung aufkommen.
      Rene packte darauf hin sein Einsatzauto wieder in die „Box“ und groovte sich mit einem Ersatzauto ein.

      An ein Eingrooven war bei Marcel P. nicht zu denken.Sein Capri machte auf der Spur eins in Bardenberg, die als schnellste Rille in der grünen Hölle gilt, einen super Eindruck.Die Rundenzeiten lagen auf Topniveau und das ließ einen engen Kampf um die Spitze erwarten.

      In diesen Kampf wollte auch der Heimascari Horst M. eingreifen.Mit seinem Lancia Stratos zeigte er, das die vielen Trainingsstunden in Bardenberg Erfolg hatten. Mit einer perfekten Abstimmung zauberte Horst am Ende des Trainings die Bestzeit mit einer 7,5 auf die Uhr.

      Der Tabellnführen nach L3 Günter R., hatte mehrere Porsche Moby Dick im Gepäck und versuchte den passenden Wagen für das Rennen auszusortieren.Leider konnte er kein Auto in den Parc Ferme stellen das an die Topzeiten heran kam aber 4 mal 7 Minuten sind lang und da kann viel passieren.

      Günters Moby Dick war aber nicht der einzige „Dicke“ im Feld, denn auch Winfried L. und Volker S. setzten auf Porsche Power.Winni wieder einmal mit eigener Philosophie, mein Auto läuft schön, ist zwar nicht ganz so schnell, aber Hauptsache es macht Spaß.

      Volker dagegen setzte mit seinem Moby Dick eher auf Sicherheit.Er tausche einen schnellen, aber nervösen 935K2 mit dem Rene E. leihweise im Training eine 7,5 in die Schiene brannte, gegen einen ganz ruhig liegenden, narrensicheren Moby Dick in der Hoffnung das das die bessere Wahl fürs Rennen ist ein.

      Nicht’s eintauschen brauchte HD.
      In der Gr.5 setzt der Porsche Liebhaber immer einen Ford Capri ein, so auch beim vierten Lauf 2018.
      Sein Nigrin Capri zeigte eine sehr gute Performance und HD ging mit einem guten Gefühl ins Rennen.

      Mit welchem Gefühl Arno B. ins Rennen gegangen ist kann keiner sagen, denn die Rennvorbereitungen waren etwas chaotisch.
      Relativ spät traf der Eifler an der Strecke ein und hatte so nur noch 6 Minuten sprich zwei Spuren Zeit sein Auto zu testen.
      Die Fahrzeugabnahme verlief für ihn auch nicht ohne Probleme und so musste er auch noch das Einsatzauto wechseln.Keine guten Voraussetzungen für den Zweitplatzierten aus Lauf 3.

      Der Drittplatzierte aus dem dritten Rennen Michael L., setzte auch in Bardenberg wieder auf italienische Autobaukunst .
      Sein pfeilschneller Stratos hatte allerdings in der grünen Hölle ein wenig Gripprobleme und auch an der Schleiferperformance müssen die Italiener noch arbeiten.

      Eigentlich ist jetzt alles gesagt, denn im Rennen gab es keine großen Aufreger und die Positionen waren schon im Training bezogen worden.Rene zeigte im Rennen das gegen seinen M1 an diesem Tag kein Kraut gewachsen war und das auch Horst, der im Training noch mit seinem Stratos die schnellste Runde markiert hatte, chancenlos war und mit 6, in Worten SECHS, Runden Rückstand Platz 2 belegte.

      Zum überlegenen Sieg Gratulation an Rene und ebenso Gratulation an die Platzierten auf dem Treppchen Horst und Marcel.Wir freuen uns auf den fünften Lauf, der in Stolberg, auf Uwe Raceway stattfindet.

      Bis dann
      der alte Mann
      Glückwunsch René, top Leistung

      Schätze mit der Performance deines BMW M1 und deinem Können am Gasfinger ist die Gr. 5 Meisterschaft für dich in trockenen Tüchern.

      Der Gesamtsieg in der Gr. 5 Sprint Serie ist dir kaum noch zu nehmen, du hast das Feeling in deinem Slott-Finger ☝️ und mit deinem BMW M1 bist du unschlagbar

      Marcel Daumen hoch mit Ford Capri auch einen super Leistung, Glückwunsch

      Ganz besonderen Glückwunsch an unsere Junioren Shara, unsere First Lady hat ein tolles Rennen gefahren. Mit Ford Capri und mit H-D, auch mit Ford Capri, Runde um Runde und Spiegel an Spiegel die Rennczene zu begeistern, klasse Shara. Florian wie immer mit einer konstanten Leistung und macht weiter den “Großen“ immer mehr Druck, Florian weiter so

      Hoffe alle Teilnehmer hatten viel Spaß beim Rennen

      Grüße