Zustatzeinspeisung

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    • Zustatzeinspeisung

      hallo ihr,

      bin zur Zeit meine neue Bahn auf dem Dachboden am Zusammenbauen (siehe im Forum Hallo aus Jülich) habe die Zusatzeinspeisungen (4) Sternförmig verlegt bei etwa 25m Schiene ... nun meine Frage : ist ein Kabelqerschnitt von 0,75 mm ausreichend ? Ein Elektiker meinte zu mir er hätte mind. 1,5 mm verlegt ...
      Grüsse aus Jülich
      Olli
    • Bödsinn......

      was willst Du für Slotcars fahren? 0,75 reicht locker. So ein 1:32er Auto nimmt ein paar hundert Milliampere im normalen Fahrbetrieb auf. Wenn da im Anfahrmoment mal für einen Bruchteil einer Sekunde 2 A anstehen, dann ist es schon viel. (Carrera lieferte früher 800mA Steckernetzteile mit zu seinen Evolutionbahnen)

      Zum Zweiten teilt sich der Strom noch auf dei Zusatzeinspeisungen (je nach Entfernung des Fahrzeuges zur nächsten Einseisung und damit zusammenhängendem Widerstand über alle Kabel UND den Schienenleiter auf.

      Bei den Zusatzeinspeisungen geht es hauptsächlich darum den Spannungsabfall an den Schienenstößen zu eliminieren. Edelstahl ist nicht gerade der beste Leiter und die Steckverbindungen deswegen auch recht "verlustbehaftet".

      Es ist wesentlich wichtiger wichtiger alle 50cm einzuspeisen um wirklich immer volle Beschleunigungs- und Bremsleistung zur Verfügung zu haben.

      Bei Holzbahnen mit Kupferlitze kann man das alles fasst vernachlässigen und Zusatzeinspeisungen sind nur bei sehr langen Bahnen notwendig.

      also, nicht verückt machen lassen.

      Gruß

      Frank
    • Hi,
      ganz einfach.............selbst ausprobieren.

      Stellst du ein Fahrzeug auf die Bahn und läßt ihn so fahren das er läuft ohne das er in den Kurven zu schnell wird und rausfällt. Also gerade so das schnellste was geht ohne den Weg des Abzug deines Reglers verändern zu müssen.
      Wenn das Auto irgendwo langsamer wird merkst du wo eine Einspreisung fehlt.

      Also wenn er überall gleiche Geschwindigkeit behält ist alles gut.
      Und so findest du es heraus.

      Gruß
      Stefan
      Ich begrenze mich beim Sammeln auf alles.
    • von wegen selbst ausprobieren......

      kannst Du Dir sparen! (ist sowieso ein blöder Testvorschlag, denn die Spannung bricht nur ein, wenn man voll beschleunigt, also wenn auch viel Strom fließt)

      Du wirst keinen Unterschied zwischen 0,75er und 1,5er Kabel spühren. Viel wichtiger ist die Anzahl der Einspeisungen.

      Glaube wem Du willst, aber ich könnte mir vorstellen das ich etwas mehr als nur gefährliches Halbwissen als 99% der User hier habe. (Ist nicht böse gemeint)

      Gruß

      Frank
    • Original von 75er_stingray

      Du wirst keinen Unterschied zwischen 0,75er und 1,5er Kabel spühren. Viel wichtiger ist die Anzahl der Einspeisungen.



      Das sehe ich ganz genau so,wie Frank.

      Ich habe in meiner Banh 33 ZES und davon sind auch einige mit 0.75mm Kabel und das spürt man definitiv überhaupt nicht,auch nicht mit 1:24er Modellen.

      Die Anzahl der ZES ist das Wichtigste!!!!

      Spätestens nach jedem 4.-5.Übergang eine ZES und die Bahn läuft super.

      Lg Mike

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Racer1Mike ()

    • auch wenn wir unsere Bahn mit 1,5 qmm Zusatzeinspeisungen gebaut haben, stimme ich Frank zu. 0,75 hätten auch gereicht.

      Wir haben zusätzlich alle Schienen an der Unterseite mit Kupferdraht zusammengelötet. Dadurch hat die Bahn einen Gesamtwiederstand von unter 0,5 Ohm, bei 25m länge.

      Jetzt insgesamt 6 Einspeisungen und der Verlust wirkt sich gar nicht mehr aus.

      Übrigens Betrug der Widerstand vorher ca 30 Ohm. Eigentlich nicht fahrbahr.

      Die 1,5 hatten wir nur genommen, weil wir je Spur ein 8A Netzteil haben und die Regleranschlüsse ebenfalls so ausgelegt sind.
    • Ahoi,

      also wenn die Spannung richtig zusammen bricht (bei großer Stromabnahme) ist es eigentlich ein Zeichen für eine zu kleine Stromquelle, die nicht genügend liefern kann.

      Hier geht es meiner Meinung nach um Spannungsverluste verursacht durch zu große Übergangswiderstände.

      Natürlich gilt auch immer: U=R x I (Spannung=Widerstand x Strom).

      Ich habe auch schon mehrere Clubanlagen verdrahtet und habe meistens nach je 3-4 Übergängen eine Einspeisung verlegt (sternförmig). Daraus resultierend war mein Spannungsverlust kleiner als 0,1V. dabei habe ich die Leitung an ein Stück 1mm2 Kupferdraht (leicht schlangenförmig gebogen) angelötet und von unten in den Leiter geschoben.

      Man kann es messen, wenn man eine Einspeisung verlegt hat und Dauerspannung auflegt (z.B. 12V). Nun geht man mit seinem Vielfachmessgerät die Leiterbahnen entlang. Je mehr Übergänge man sich von der Speisestelle entfernt, umso mehr sinkt die Spannung (erst im Nachkommarbereich - dann merkbar). Je größer die Bahn/Übergänge umso mehr....

      Als Gegentest mal provisorisch eine weitere Einspeisung genau auf halber Bahnlänge anbringen und den Zwischenraum wieder messen; dann sollte der Spannungsverlust zwischen den Einspeisepunkten kleiner geworden sein. wem das nicht reicht - weiterer Einspeisepunkt....

      Gruß Tim
    • Hallo Olli,
      mein Tip wäre, von einem Zentralen Punkt 1,5 mm2 Sternförmig zu verlegen,
      mit 4 - 6 Anschlüssen. Du schreibst das Du 1:24 fahren möchtest,
      dann wirst Du sicher auch irgendwann mit Motoren fahren, die 1-2 ... A ziehen, dann bist du froh das etwas "zu dicke" Kabel verlegt sind.

      Zusätzlich kurze blanke/starre 1mm Kupferdrähte als verbinder in die Edelstahlleiter schieben - können auch nicht schaden :)

      Und optimal wäre, je Spur ein Netztgerät von 12 - 20 Volt regelbar, und die Zuleitungen natürlich separat für jede Spur.

      Leider hat alles seinen Preis, aber manchmal hat man auch gute Kontakte. :zwinker:

      Wenn Du, bzw. deine Kompels lust hast, kannst Du gerne mal bei uns vorbei schauen, und Dir unsere Bahn mal anschauen -
      und schonmal nee Runde drehen.

      Mit deinen Autos - aber auch mit Fahrzeugen von uns.
      Es grüßt Euch, Kalle

      vom SAC Stolberg 63