Gruppe 5 Sprint

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    • Gruppe 5 Sprint

      Hallo Freunde des Slotsports. Ich finde es sehr schade das die Serie nächstes Jahr nicht mehr gefahren werden soll. An den starterzahlen sieht man aber das sie sehr beliebt war. Deswegen haben ich und Marcel Pauly überlegt die Serie weiter zu führen. Wir haben uns natürlich auch mit den Leuten unterhalten und ein positives Feedback von vielen erhalten. Deswegen die kurze Info das die Serie weiter gefahren wird. Was werden in den kommenden Wochen Bescheid geben ob das Reglement so bestehen bleibt oder ob es sich ändern wird. Auch zu den Terminen werden wir in nächster Zeit bescheid geben.
      Gruss Rene
    • Hallo Grenzland Gemeinde. Nach langer Überlegung haben wir uns dazu entschlossen das aktuelle Reglement der gruppe5 Sprint Serie zu übernehmen. Wir werden wahrscheinlich auch wieder die Startplätze für den Finallauf 2018 bekommen. Jedoch wollen wir schon einmal ankündigen das wir es als übergangsjahr sehen. Das heisst ab dem Jahr 2019 ( ich weiss es ist noch lange bis dahin) wollen wir mit dem sideways Reglement fahren. Aber bevor das feststeht werden wir alle Komponenten testen.
      Ich hoffe natürlich das wir bei den Rennen viele Fahrer sehen werden. Die Termine stehen auch fest und werden mit Winni noch abgesprochen.

      Gruß Rene
    • Hallo Leute,

      hier ein kleiner Rennbericht:


      Gr.5 Sprint in Stolberg,

      Vielfallt war angesagt

      Porsche 935K2, 935 „Moby Dick“, Lancia Stratos, BMW320 und M1 alle Modelle waren beim 5.Lauf zur Gr.5 Meisterschaft in Stolberg auf „Uwes Raceway“ am Start.

      Zehn Fahrer wollten sich, nach dem man am Vorabend schon ein Gr.5 Langstreckenrennen gefahren hatte, Punkte in der Meisterschaft sichern.

      Punkt 9 Uhr wurde auf Uwes Raceway der Strom eingeschaltet und die ersten Fahrer konnten ihre Einsatzautos ausgiebig testen.

      Es wurde aber nicht nur getestet sondern auch aussortiert.

      Wieso und vor allen Dingen, was wurde aussortiert?

      Da die Gr.5 Fahrzeuge im Grenzland sehr beleibt sind und in gleich zwei Rennserien gefahren werden hatte jeder der Teilnehmer mehrere unterschiedliche Modelle im Gepäck.

      Und wie schon das alte Sprichwort sagt: „wer die Wahl hat, hat die Qual“ hatten diese Qual auch die Teilnehmer am fünften Lauf zur Gr.5 Grenzland Meisterschaft.

      Der Tabellenführer Rene E., wechselte einige mal zwischen einem Ferrari, einem BMW M1 und einem 935K2 hin und her.

      Als Erstes sortierte er den K2 aus, der, obwohl sehr schnell, auf der sehr anspruchsvollen Strecke in Stolberg aber nicht ganz einfach zu beherrschen war.

      Rene hatte also noch die Qual der Wahl zwischen seinem gelben Ferrari 512 und seinem weißblauen M1.

      Beide Autos sehr fahrstabil.

      Ferrari der Exot in der Serie und der M1 den man als Universalgenie bezeichnen könnte machten ihm die Entscheidung nicht leicht.

      Wir wissen nicht welche Gründe ihn am Ende dazu brachten sich für den BMW zu entscheiden, es war auf alle Fälle die absolut Richtige Wahl.

      Auch andere Fahrer machten es sich nicht leicht bei der Auswahl ihres Einsatzautos.

      Olaf z.B. probierte einen K2, einen Moby Dick und einen BMW 320 aus.

      Der Moby Dick, ein komplett verspiegeltes Sondermodel war zu langsam und der K2 machte am Hügel vor der Coca Cola Kurve immer wieder Schwierigkeiten und nur der „Jägermeister 320er“ überzeugte in allen Streckenabschnitten und auch der Speed des BMW passten.

      Es gab aber auch Fahrer die ein wenig pokerten und sich nicht in die Karten schauen ließen.

      Günter brachte z.B. einen Porsche 935 K2 an den Start ohne das Auto im Vorfeld in Stolberg getestet zu haben.

      War das Übermut, Lustlosigkeit oder sogar Arroganz?

      Nicht von allem trieft zu, denn der Pilot hatte das Auto am Vorabend bei einem Gr.5 Langstreckenrennen getestet und wusste das der Porsche perfekt vorbereitet war.

      Natürlich gab es auch Piloten die sich keine Gedanken machten welches Model sie einsetzen sollten, denn entweder sind sie Fan eines Models oder sie hatten nur ein Auto im Gepäck.

      Punkt zwölf Uhr war dann aber das ganze Aussortieren und Testen vorbei, denn der Rennleiter gab das Rennen für die erste Startgruppe frei.

      Es entwickelte sich ein etwas schwieriges, von vielen Chaosphasen unterbrochenes Rennen, bei dem es zwei Highlight gab.

      Zum einen der Kampf zwischen dem K2 von Volker und dem Ford Capri von HD und zum anderen der Auftritt des Jägermeister BMW, pilotiert von Olaf B.

      HD und Volker lieferten sich über vier mal sieben Minuten einen Kampf Spiegel an Spiegel.

      Volker zeiget eine Fahrzeugbeherrschung vom aller Feinsten und ließ seinen Porsche um den Kurs fliegen Immer dicht gefolgt vom Capri bei dem HD den Regler bediente.

      Parallel durch die Coca Cola Kurve, Seite an Seite die lange Gerade herunter und dann durch den langgezogenen Bogen zeigten beide Fahrer ein fast fehlerfreies Rennen.

      Das gilt auch für den BMW von Olaf.

      Ein oder zwei Zehntel schneller als die Konkurrenz konnte Olaf den Kurs umrunden.

      Das der 320er ein gutes Auto ist war bekannt, das man aber mit ihm, gerade in Stolberg, so angasen kann, hatte bisher niemand vermutet.

      Olaf zeigte was BMW Power kann und sicherte sich unangefochten den Laufsieg.

      Einen sauberen Stint in dieser Startgruppe fuhren auch Michael R. mit einem Capri und Winfried L., der einen Moby Dick pilotierte aber es reichte für beide nicht ganz nach vorne zu fahren, denn der Tagessieg wurde in der zweiten Startgruppe verteilt.

      Hier gingen Rene BMW M1, Horst Lancia Stratos, Marcel Ford Capri, Günter Porsche 935K2 und Florian BMW M1 an den Start.

      Marcel erwischte einen Tag den man getrost als Sch….tag bezeichnen kann. Sein Capri hatte wie es schien ein Eigenleben und verließ an den unterschiedlichsten Stellen die Strecke.

      Ein super Rennen zeigte Florian mit seinem M1.

      Der Junior zum ersten mal in der Spitzengruppe dabei war, zeigte keine Nervosität und seine Rundenzeiten machten deutlich, hier ist einer mit viel Talent am Start.

      Zum Sieg beim fünften Lauf zur Gr.5 Meisterschaft im Grenzland genügt aber nicht nur Talent, denn das zeigte der Kampf um P1 bis P3.

      Drei Fahrer mit Talent, drei perfekt vorbereitete Autos und dreimal ganz viel Erfahrung am Drücker machten an diesem Renntag den Unterschied aus.

      Rene Günter und Horst zeigten 28 Minuten Slot Racing vom Feinsten.

      Lancia, Porsche und M1 alle drei Modelle zeigten perfekte Runden.

      Erst auf der letzten Spur fiel dann die Entscheidung.

      Rene und der M1 auf Spur 2, das war die perfekte Mischung und der Tabellenführer sicherte sich auch in Stolberg den Tagessieg.

      Der K2 belegte P2 und Horst konnte den Stratos, knapp vor dem BMW von Olaf, auf P3 stellen.

      Es war wieder einmal ein klasse Renntag, es gab spitzen Motorsport und viele Benzingespräche.

      Ich kann nur hoffen das es auch in 2019 wieder eine Gr.5 Meisterschaft im Grenzland gibt.

      Bis dann
      der alte Mann