Gr.5 Sprint Grenzland Serie / L2-Rennbericht

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    • Gr.5 Sprint Grenzland Serie / L2-Rennbericht

      Hallo Leute,
      der etwas andere Rennbericht.


      Gr.5 Sprint Grenzlandserie 2018 / L2
      Comedy und Slot Racing passt das zusammen?
      Was für eine merkwürdige Frage, aber für die Grenzland Serie Gr.5 kann ich diese Frage ohne Wenn und Aber mit JA beantworten.
      Darf ein Wettstreit Spaß machen?
      Auch diese Frage kann ich uneingeschränkt mit JA beantworten.
      An diesem Samstag war es eine super gute Mischung aus Spaß, Comedy und Slot Racing vom aller Feinsten.
      Dreizehn Fahrer hatten auf ihren „Langen Schlaf“ an diesem Samstag verzichtet und als um Punkt 9:00 der Schalter auf Power On umgelegt wurde, stand man schon Schlange am Fahrerstand.
      Nach vier gefahrenen Trainingsrunden hörte man schon den Ruf: „Fabelzeit auf der Eins“, was natürlich völliger Blödsinn war denn es brauchte mindestens 100 Runden bis die Strecke fabelzeitentauglich war.
      Nichts desto trotz war der Ruf „Fabelzeit“ beim Training für den zweiten Lauf der Gr.5 Grenzlandserie nun immer wieder zu hören und jedes Mal, schaute mindestens einer der Anwesenden auf den Zeitnahme Monitor um dann zu erkennen, war wieder mal Blödsinn der verzapft wurde.
      Im Schrauberraum wurde derweil ein Tutoriell in Sachen Schleifermontage abgehalten.
      Der Vortragende hatte eine ganz besondere Art sein Fahrzeug mit neuen Stromabnehmern zu bestücken.
      Stellt euch einen neuen Ring, Meterware Schleifer vor und dann stellt euch bitte bildlich vor wie er, den kompletten Meter Schleifer von oben in eine der Leitkielaufnahmen für Stromabnehmer steckt, 99,5cm durchzieht und dann, an der Unterseite des so einseitig bestückten Leitkiel, 2cm abschneidet.
      Diese Vorgehensweise hätte er bei einem sehr guten Fahrer beobachtet und für sich als die beste Art der Schleifermontage ausgewählt.
      Natürlich funktioniert ein Slotcar nicht mit einem Schleifer, also wurde auf die selbige Weise auch der Andere montiert.
      Erstaunte Gesichter gab es bei dieser Vorführung einige, aber der „Meister des gepflegten Stromabnehmers“ erklärte immer wieder, dass das die beste Vorgehensweise sei um die Schleifer zu wechseln.
      Anschließend wurde noch gefachsimpelt über die richtige Länge der Schleifer.
      Von ein Zentimeter ist lang genug bis die Länge spielt keine Rolle, wurden alle Meinungen kundgetan.
      Was tat sich derweil an der Strecke?
      „Fabelzeiten“ hier gab es „Fabelzeiten“ am Stück.
      Eröffnet wurde das Rennen, wie sollte es auch anders sein, von der ersten Startgruppe.
      Drei erfahrene Slotter Marc, Michael L. und Volker duellierten sich hier mit zwei Junioren, Patrick und Jannik.
      Der eine, Patrick, pilotierte einen BMW M1 und Jannik, der schon früh in seinem Leben gelernt hat das „dicke Amis“ nicht die schlechteste Wahl sind, versuchte das Feld mit einem Mustang aufzumischen.
      Eine wirkliche Chance hatten die beiden aber im Kampf gegen die erfahrenen Slotter nicht und so mussten sie sich, trotz Coaching aus der Box, mit den Plätzen vier und fünf in dieser Gruppe zufrieden geben.

      Drei der anwesenden Piloten trugen eine Kappe und schnell war der Begriff "Kappen Combo" geprägt.
      Das zwei der Fahrer das Schild ihrer Kopfbedeckung nach vorne und einer nach hinten gedreht hatten animierte das Publikum zu der Bemerkung, Schild nach vorne Hirn ein, Schild nach hinten Hirn aus.

      Die Zwei aus der „Kappen Combo“, Schild nach vorne, mussten die Spitze ziehen lassen und konnten sich nur noch untereinander duellieren.
      Auch die Zwei aus der „Kappen Combo“ mussten die Spitze ziehen lassen und konnten sich nur untereinander duellieren.
      Aber auch der dritte der erfahrenen Racer Volker sorgte an diesem Renntag für Unterhaltung. Aufmerksam verfolgte er beim Fahren sein Auto und bekam nicht mit das sein Auto unplanmässig die Spur gewechselt hatte. Beim Slotten ist ja vieles möglich aber auf Spur 2 den Regler einstöpseln und das Auto auf der DREI fahren wollen, das geht nicht.
      Entschieden wurde der Lauf erst auf der letzten Spur.
      Nach dem der Lancia von Michael L. kurz mit Kontaktproblemen und Anfahrschwierigkeiten zu kämpfen hatte konnte er sich dann aber gegen den Capri von Marc durchsetzen.
      Natürlich gab es auch hier lustige Kommentare in Bezug auf italienische Autos und Elektrikproblemen.
      Der Kracher an diesem Samstag war aber die zweite Startgruppe.
      Hier standen besonders die Streckenposten im Vordergrund.
      Anscheinend hat auf „Uwes Raceway“ in Stolberg die Kurve2, Coca Cola Kurve, einen großen Einfluss auf die Dauer der Bergungsarbeit von havarierten Fahrzeugen. Auch schien die Wahl der Spur in die die verunfallten Fahrzeuge eingesetzt wurde, willkürlich gewählt zu sein.
      Diese kleinen Koordinationsschwierigkeiten wurden natürlich ausgiebig kommentiert.
      Es wurde vorgeschlagen für den Streckenposten des Rennens, als Ehrung, einen Aluminium Slothut mit russischem Webpelzfutter innen und außen zu verleihen. Natürlich sollte dieser Slothut auch Ohrenklappen haben, die aber beide vorne.
      Sportlich hatte in dieser Gruppe, nach hartem Kampf der M1 von Heinz am Ende die Stoßstange vorne, denn Winni der mit einem neuen Auto an den Start ging und noch kurz vor dem Start das Getriebe wechseln musste, konnte nur zwei Spuren ernsthaft dagegenhalten.
      Auch Michael R. und H.D. lieferten sich bis zur Ziellinie einen spannenden Kampf aber mit dem Laufsieg hatten beide nichts zu tun.
      In der letzten Startgruppe ging es dann nicht nur um den Laufsieg, denn schon nach wenigen Minuten war klar, hier ging es auch um den Tagessieg.
      Rene, Horst, Günter und der Juniorfahrer Florian standen am Fahrerstand.
      Schon kurz nach dem Start übernahm Günters Mustang die Führung und zeigte an das er sich auch den Tagessieg holen will.
      Dicht gefolgt von Rene und Horst auf M1 und Lancia Stratos zeigte der Ami sein ganzes Potential.
      Aber ein ganz dickes Lob in diesem Lauf gehört Florian. Der junge Mann zeigte schnelle Runden am Stück und eine Rennübersicht wie ein alter Hase. Der Führende wurde durch kurzes Lupfen vorbei gelassen und seine Fehlerquote ging gegen Null.
      Am Ende war der Mustang nicht zu bändigen und Günter sicherte sich vor Rene und Michael L. den zweiten Sieg im zweiten Rennen der Gr.5 Grenzland Serie 2018.
      An diesem Samstag gab es nicht nur spitzen Slot Racing sondern auch Comedy vom Feinsten auf Uwe Raceway und das zeichnet die Rennszene im Grenzland aus. Der Spaß beim und am Hobby Slot Racing steht im Grenzland immer im Vordergrund.

      Bis dann
      der alte Mann

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